Der Geist
Die letzte Dimension der Sehnsucht beginnt nicht im Körper
und nicht im Herzen. Sie beginnt im Zwischenraum.
Dort, wo Gedanken fließen, Fantasien sich formen
und die Realität einen Hauch weicher wird.
Der Geist ist der schönste Verführer. Er malt Bilder, die niemand sieht außer mir. Er erschafft Stimmen, Berührungen, Nähe... die so echt wirken können, dass man fast vergisst, dass sie nur in einem selbst wohnen. Sehnsucht im Geist ist grenzenlos.
Sie tanzt zwischen Erinnerung und Vorstellung,
zwischen dem, was war, und dem, was sein könnte.
Sie schafft Räume, in denen man sich fallen lassen kann,
auch wenn niemand dort ist, um einen zu halten.
Und doch… der Geist ist auch der Mutigste. Denn er erlaubt es, Wünsche auszusprechen, für die der Körper zu zaghaft
und das Herz zu verletzlich wäre.
Hier entsteht das erste Flüstern..... „Wie würde es sich anfühlen…?“
Und mit jeder Antwort wächst ein kleines, stilles Feuer, das nur darauf wartet, dass jemand kommt, der genug Mut hat, die Fantasie zur Wirklichkeit zu machen.
Vielleicht ist Sehnsucht am Ende genau das....
die feinste Verbindung aus Körper, Herz und Geist,
ein Dreiklang, der uns erinnert, wie lebendig wir sind
und wie sehr wir bereit wären, uns wirklich zu öffnen,
wenn der richtige Mensch den Weg findet.