Ein Hauch
Sie hatte gar nicht bemerkt, wie weit ihre Gedanken abgeschweift waren. In ihrer Fantasie spürte sie seine F****rspitzen, die ihre ganz leicht berührten. Eine flüchtige Berührung, kaum mehr als ein Hauch, und doch lag darin etwas, das sie lächeln ließ.
In Gedanken ließ sie ihre F****r mit seinen verschmelzen, während sein Daumen langsam über ihren Handrücken strich. Sie stellte sich seinen Blick vor, dieses kleine Lächeln, das so vieles andeutete, ohne etwas verraten zu müssen. Ihre eigene Hand wanderte zu seiner Wange, und sie genoss die Vorstellung, seine warme Haut unter ihren F****rspitzen zu spüren.
Sie kam ihm ein wenig näher. Ihr Blick glitt zu seinen L****n, blieb dort einen Moment länger als beabsichtigt, bevor sie ihm wieder in die Augen sah. Zwischen ihnen lag diese stille Spannung, die keine Worte brauchte. Nur ein wenig weniger Abstand, ein kurzes Zögern und das leise Gefühl, dass aus diesem Augenblick etwas werden könnte.
Sie ließ sich Zeit, genoss das Kribbeln dieser Vorstellung und die Art, wie ihre Fantasie aus einer kleinen Berührung etwas so Verlockendes machte. Für einen Moment gab es nichts, worauf sie achten musste. Nur dieses Lächeln, diesen Blick und die Frage, wie nah sie ihm wohl kommen würde, wenn sie den Gedanken einfach weiterlaufen ließe.
Ein plötzliches Geräusch riss sie aus ihrer Vorstellung.
Sie blinzelte, sah sich um und musste leise lachen, als ihr bewusst wurde, wo sie mit ihren Gedanken gewesen war. Für einen Augenblick blieb dieses prickelnde Gefühl noch zurück, wie ein kleines Geheimnis, das nur ihr gehörte.
Dann wandte sie sich wieder dem zu, womit sie eigentlich beschäftigt gewesen war. Doch das Lächeln auf ihren L****n wollte noch eine Weile nicht verschwinden.











